Im Namen des Volkes? Über die Justiz im Staat der SED

Vom bis

Wie war die Justiz in der SBZ/DDR organisiert und welche Rolle spielte sie für die Durchsetzung der politischen Interessen? Die Ausstellung stellt die verschiedenen Aspekte der politische Justiz in der DDR an Einzelbeispielen dar.

Im Namen des Volkes? Über die Justiz im Staat der SED

Die Ausstellung über die Justiz in der DDR ist Teil der Erforschung eines wesentlichen Abschnitts deutscher Rechtsgeschichte und wird im Rahmen des 72. Deutschen Juristentages feierlich eröffnet. Mit ihr sollen differenzierte Einblicke in das Justizsystem im Staat der SED gegeben werden. Die Justiz in der DDR war Bestandteil einer Gesellschaftsordnung, deren Programm „die Herrschaft der Arbeiterklasse unter der Führung der marxistisch-leninistischen Partei“ war. Eingebettet in ein umfassendes System von Anleitung und Kontrolle, unterlag auch die Justiz der Steuerung durch die SED.

Die Ausstellung macht die Instrumentalisierung und Politisierung an vielen Beispielen deutlich –  ergänzt mit Beispielen aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv. Sie will aber auch darstellen, wie das Rechtssystem bei der Regulierung alltäglicher Konflikte funktionierte. Im Leipziger Stasi-Unterlagen-Archiv werden vom 27. August 2018 bis 27. Januar 2019 Auszüge der umfangreichen  Ausstellung gezeigt.

Öffnungszeiten:


    Montag: 08:00 - 18:00 Uhr
    Dienstag: 08:00 - 18:00 Uhr
    Mittwoch: 08:00 - 18:00 Uhr
    Donnerstag: 08:00 - 18:00 Uhr
    Freitag: 08:00 - 18:00 Uhr
    Samstag: 10:00 - 18:00 Uhr
    Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.



Veranstaltungsort

Dittrichring 24
04109 Leipzig

Karte

www.trivoo.net

Redakteur

Stasi-Unterlagen-Archiv, Außenstelle Leipzig

Anzeige

Aus dem Branchenbuch